Wünsche realisierenWie Wünsche wahr werden

„Hier, in diesem Stadtteil möchte ich arbeiten“, sagte Steffi B., als sie von einer deutschen Großstadt in eine mittelgroße Stadt gezogen war. Mieten und Lebenshaltungskosten sind ihr schlicht und ergreifend zu teuer geworden, und so beschloss sie den Umzug. Zunächst arbeitete sie bei einer Firma, zu der sie jeden Tag 30 Kilometer mit dem eigenen Auto fahren musste. Da sie sich aber weiterentwickeln wollte, suchte Steffi B. eine neue Herausforderung und bewarb sich anderweitig. Über einen Bekannten bekam sie schließlich nach einigen Monaten eine Stelle bei einer Firma, die direkt in dem Stadtteil ansässig war, in dem sie sich schon immer gewünscht hatte zu arbeiten. Ihr Wunsch war unbewusst nach längerer Zeit in Erfüllung gegangen.

5 Tipps, wie Ihre Wünsche wahr werden:

1. Unterscheiden Sie zwischen Träumen und Wünschen

Träumen ist allemal erlaubt, doch ein Traum bleibt meistens ein Traum. Aussagen wie: „Ich möchte den Jackpot  im Lotto knacken“ ist zwar ein wunderschöner Traum, doch da 140 Millionen verschiedenen Kombinationen möglich sind und nur eine davon gezogen wird, sind die Gewinnchance sehr gering. Auch ohne die Superzahl müsste man laut Statistik noch immer 14 Millionen mal spielen, um sechs Richtige zu haben. Deswegen: Wünschen – nicht erträumen – sie sich realistische Ziele.

2. Machen Sie Ihren Wunsch nicht an einem Zeitpunkt fest

Sagen Sie nie zum Beispiel: „In einem Jahr werde ich Chef von Unternehmen XY sein. Es ist ein Kardinalfehler, Wünsche anhand eines Zeitfensters festzumachen. Jeder Mensch und jedes individuelle Leben hat sein eigenes Tempo. Zeit ist von Menschen gemacht, und ist unabhängig von dem Tempo, das jeder Mensch tatsächlich braucht. Deswegen: Geben Sie sich alle Zeit der Welt und bleiben Sie eins: Geduldig.

3. Verfallen Sie auf keinen Fall in blinden Aktivismus

Wie oft sieht man Menschen, die ein Ziel zwar im Visier haben, aber ungeduldig auf dessen Realisierung beharren. Ja, im wahrsten Sinne des Wortes beharren sie darauf. Sie verfallen in blinden Aktivismus, geraten in Panik und gönnen sich nie ein paar Stunden Feierarbend oder Wochenende. Sie machen und tun und können nicht abschalten. So kann man Bewerber beobachten, die einen bestimmten Job oder Stelle in einem Unternehmen unbedingt haben wollen. Anstelle darauf zu warten, bis die Zeit reif ist, tun sie alles erdenklich mögliche, um an ihr Ziel zu gelangen. Am Ende sind sie erschöpft und haben oft keine Kraft mehr.

4. Hören Sie auf Ihre innere Stimme

Oft fragen sich Leute, ob sie gerade das Richtige machen. Sie haben kein Gespür für richtig oder falsch. Manche vertrauen auch nicht ihrer inneren Stimme. Was ist die innere Stimme? Jeder Mensch besitzt sie. Oft ist sie verschüttet, weil wir uns ablenken lassen von der Meinung anderer, Internet, Fernsehen oder Werbung. Achten Sie mal ganz genau darauf, was uns die Werbung suggeriert: Erfolgreich, sportlich, jung, gutaussehend und beliebt. Wenn wir dieses Ideal gerade mal nicht erreichen und unsere Stimme uns einen anderen Weg vorgibt: Gehen Sie den, denn es wird sich alles so ereignen, was richtig für Sie und Ihrem individuellen Weg ist. Ihre innere Stimme können Sie sehr gut durch Yoga, Tai Chi und Meditation mobilisieren. Trauen Sie sich, denn sie ist es, die Ihnen Ihre Wünsche erfüllen lässt und zum Ziel führen wird.

5. Nutzen Sie Netzwerke

Netzwerke werden oft unterschätzt. Der großteil der Jobs und Positionen werden über Netzwerke vergeben. Vernetzen Sie sich, wo immer es geht. Stellen Sie die richtigen Fragen, denn wer weiß, wann Ihnen die Antworten einmal nützlich sein können. Und trauen Sie sich, Gespräche zu beginnen und später die Kontakte pflegen. Wer weiß, wann Ihnen die Kontakte nochmal zu der Erfüllung Ihrer Wünsche hilfreich sein können?

Über den Autor Carolin Fischer

Carolin Fischer ist Betreiberin des Fachportals Karriere-now sowie als selbstständige Journalistin und  PR-Redakteurin der Agentur Carolin Fischer Text & PR tätig. Zuvor hat sie im PR-Bereich der Versicherungskammer Bayern und als Journalistin bei der Süddeutschen Zeitung gearbeitet.

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