Beruf & KarriereVerlierer mit guten Ansätzen – die spanische Mannschaft

„La Furia Roja“, zu deutsch die „Rote Furie“, wird sie genannt und hat dreimal hintereinander die Europameisterschaft gewonnen. Die Rede ist von der spanischen Fußballnationalmannschaft. Nur dieses Mal wird es nichts mit dem Titel, nachdem die Mannschaft 0:2 gegen die Italiener im Achtelfinale verloren hat. Dennoch: Man kann viel von ihrer ausgeglückelten Tiki-Taka Spieltaktik lernen. Sie eröffnet uns eine neue Perspektive und beantwortet die Fragen, wie wir am besten im Team und mit dem Gegner, d.h. der Konkurrenz, umgehen. 8 Tipps, die Sie in Ihren Berufsalltag mit einbauen können.

1. Spieler entwickeln Zug zum Tor

Auch wenn Tiki-Taka so aussieht, als ob die Spieler nicht zielgerichtet auf das Tor schießen, täuscht der Eindruck. Die Mannschaft spielt sich in schneller Abfolge gegenseitig zu, haben aber das Ziel, nämlich das Tor, genau vor Augen. Das heißt, sie entwickeln ein Zug zum Tor. In einem unaufmerksamen Moment des Gegners kommt dann der entscheidene Schuss, scheinbar aus dem Nichts heraus, ins Tor. Der Gegner ist überrascht.

2. Die Spieler kennen sich genau

Die Mitglieder des Teams wissen, wie die anderen spielen und wie der einzelnen Spieler aus der Mannschaft funktioniert. Somit können Sie die anderen genau in ihrem Spiel mit einkalkulieren.

3. Die Fußballer foulen kaum

Selten foulen die spanischen Spieler, das heißt sie spielen fair und gehen nicht unnötig „Gefahren“ ein.

4. Die Mannschaft spielt variabel

Das bedeutet, dass der Gegner nicht genau weiß, wie sein Gegenüber agieren bzw. reagieren wird. Das stiftet Verwirrung bei der gegnerischen Mannschaft, die in ihre Hälfte gedrängt wird.

5. Spieler ruhen sich nicht auf Lorbeeren aus

Viele Mannschaften machen den Fehler, dass sie sich nach einem Tor auf ihren Lorbeeren ausruhen und sich bereits als Sieger betrachten. Bei der spanischen Fußballnationalmannschaft ist das anders: Sie spielen im gleichen Tempo weiter, bis sie endgültig als Sieger vom Platz gegen können.

6. Spanier bolzen nicht drauf los

Die Spieler spielen mit soviel Feingefühl, dass sie nicht auf das Tor einfach drauf los bolzen, sondern dem Ball einen leichten Schubs geben. Dadurch wird Tiki-Taka mit Abschluss, das heißt mit Tor, angewandt. Hier sieht man, dass ihre Taktik überlegt und nicht ein Schnellschuss ist.

7. Sie vermeiden Fehlpässe

Die Spieler haben einen guten Blick für die Spieler aus ihrer Mannschaft, die frei stehen. Somit vermeiden sie Fehlpässe.

8. Spieler wissen, was sie tun

Die spanischen Fußballspieler kennen sich selbst sehr genau und haben eine große Ballsicherheit. Somit spielen sie sich legeré durch das Spiel.

Über den Autor Carolin Fischer

Carolin Fischer ist Betreiberin des Fachportals Karriere-now sowie als selbstständige Journalistin und  PR-Redakteurin der Agentur Carolin Fischer Text & PR tätig. Zuvor hat sie im PR-Bereich der Versicherungskammer Bayern und als Journalistin bei der Süddeutschen Zeitung gearbeitet.

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