Tattoos als JobkillerTätowierung und Piercing im Job

13 Prozent der Deutschen sind tätowiert, 7 Prozent der Bevölkerung sind gepierct. Früher waren es Seefahrer und Straftäter, die sich tätowieren haben lassen. Obwohl es in der Mehrheit die jüngere Generation ist, die Tattoos und Piercings trägt, geht dieser langanhaltende Trend durchgehend durch alle gesellschaftlichen Schichten. Aber wie kommen Tätowierungen und Piercings im Beruf an? Sind sie Karrierekiller? Wir sind der Frage nachgegangen.

Gerade jetzt im Sommer kommen Tätowierungen bei leichter Kleidung zum Vorschein. Dennoch werden sie nicht überall akzeptiert: Bei Beamtenjobs und dem öffentlichen Dienst sind großflächige Tätowierungen, die eventuell noch eine Symbolik haben oder provokativ sind, verboten. Kleine Tätowierungen dagegen würden akzeptiert werden.

Tattoos als Karrierekiller

Auch wenn Tätowieren ein Persönlichkeitsrecht ist, kann es bis heute als Karrierekiller gelten. Bei einigen Arbeitsstellen ist es vertraglich festgelegt, ob Tätowierungen erlaubt sind. Deshalb lohnt sich ein Blick in den Vertrag, bevor man sich ein Tattoo stechen lässt. Es gibt aber Branchen, bei denen ein Tattoo auf keinen Fall gerne gesehen wird. Insbesondere dort, wo man Kundenkontakt hat, das heißt beispielsweise in der Banken- und Versicherungsbranche. Wenn man dort arbeitet und sich tätowieren lässt, sollte man darauf achten, dass seine Tätowierung nicht sichtbar ist. Generell ist es oft so, dass Arbeitgeber ihre speziellen Vorschriften haben. Müssen Sie zwischen einem Bewerber, der tätowiert und und einem ohne Tattoos entscheiden, fällt die Wahl oft auf den letzteren. Deswegen lassen sich viele, die in Büros arbeiten, unter der Bluse, dem Rock oder dem Anzug tätowieren.

Nasenpiercings akzeptiert

Bei Piercings sieht es anders aus. Viele Piercings sind versteckt unter der Kleidung. Nasenpiercings dagegen werden heutzutage oft als Schmuck betrachtet und meist akzeptiert. Einige Arbeitgeber verlangen, dass die Beschäftigten die Piercings während der Arbeitszeit herausnehmen. So ist es im medizinischen Bereich meist eine Frage der Hygiene. In anderen Bereichen kann ein Piercing auch eine Verletzung bei sich oder anderen verursachen. Ein zeitweiliges Entfernen des Piercings ist daher sinnvoll. Vor einem Vorstellungsgespräch sollten Sie sich die Unternehmenskultur der Firma anschauen, beispielsweise Fotos des Teams auf deren Webseite und sich entsprechend kleiden. Auf keinen Fall sollten Sie beim ersten Gespräch über Tattoos oder Piercings mit Ihrem Arbeitgeber in spe sprechen.

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