EntspannungsübungDie 60-Sekunden Meditation für das Büro

Meist meditiert man zwar im Liegen oder Sitzen – d.h. im Lotus- oder Schneidersitz – bei der 60- Sekunden Meditation können Sie diese aber von ihrem Bürostuhl aus machen. Generell beim Meditieren soll das Gehirn zum Stillhalten veranlasst werden. Unsere Gedanken, die unaufhörlich aufpoppen, lässt der Meditierende vorbeifließen, ohne sich mit ihnen zu identifizieren. Anders als beim Herumsitzen, wo wir meist anfangen zu grübeln, ist hier das Abschalten des Gehirns gefragt, damit es sich regenerieren kann. Ein Weg, um in die Meditation herein zu kommen, ist die bewußte Wahrnehmung des Atmens. Sie sagen einfach zu sich: „Ich atme ein und ich atme aus“, und achten hierbei auf ihren Luftstrom. Sie können auch ein Mantra wie „AUM“/“OM“ wiederholen, um besser in die Meditation herein zu kommen. Sie merken durch die Meditation, dass Sie innerlich ruhiger werden, Stress abbauen und Herz- und Magenprobleme reduzieren. Auch werden Sie ausdauernder und freundlicher im Umgang mit ihren Kollegen.

Ausführung der 60-Sekunden Meditation

Für diese Meditation benötigen Sie eine Armbanduhr mit Sekundenzeiger. Sie brauchen nur eine Minute, wie der Name verrät, für diese Meditation. Schauen Sie einfach auf die Bewegung des Zeigers. Sie müssen nicht die Sekunden zählen, sondern achten Sie nur auf die Bewegung. Vergessen Sie dabei nicht das Ein- und Ausatmen. Sie werden merken, dass es gar nicht so einfach ist, 60 Sekunden auszuhalten. Beobachten Sie den Zeiger, bis er eine Runde, das heißt eine Minute, gedreht hat. Ihnen wird die Zeit sehr lange vorkommen. Doch ihre Gedanken werden für diese 60 Sekunden nicht kreisen. Sie werde für diese Zeit nicht grübeln.

TiPP

Tauchen beim Meditieren Gedanken an den Büroalltag auf, stellen Sie auf Durchzug und beobachten Sie Ihren Atem.

Holen sie sich immer wieder zurück zur Kreisbewegung des Zeigers. Wenn sie früher aufhören, nicht schlimm. Versuchen Sie es ein anderes Mal erneut. Die Wirkung bleibt nicht aus: Nach dieser Meditation sind sie schon nach kurzer Zeit ausgeruht und sie gehen wieder gelassener mit ihrem Arbeitsalltag um.

Meditation und ihre Wurzeln

Diese Meditation ist, wie alle Meditationen, eine Achtsamkeitsübung. Das bedeutet, dass der Geist im Hier und Jetzt ist und nicht in die Vergangenheit oder in die Zukunft abschweifen soll. Achtsamkeit ist ein wichtiger Aspekt vor allem im Büroalltag: Man ist gestresst, denkt an Vergangenes oder an die Zukunft und was alles Schlimmes passieren könnte, wenn man seine Arbeit nicht korrekt und rechtzeitig macht.

Besonders im Hinduismus und Buddhismus hat die Meditation eine ähnliche Bedeutung wie das Gebet im Christentum. Am tiefsten verwurzelt ist die Meditation in der buddhistischen Tradition in Indien. Die verschiedenen Meditationstechniken unterscheiden sich nach ihrer traditionellen religiösen Herkunft, nach unterschiedlichen Schulen der Religionen und meistens auch noch nach einzelnen Lehrern innerhalb der Schulen. In vielen Schulen werden unterschiedliche Techniken unterrichtet. Oft richten sie sich nach dem Fortschritt der Meditierenden.

Man kann die Meditationstechniken in zwei Methoden unterscheiden. Einmal in die passive (kontemplative) Meditation, die im stillen Sitzen praktiziert wird und außerdem die aktive Meditation, bei der körperliche Bewegung oder lautes Rezitieren erfolgen.

Über den Autor Carolin Fischer

Carolin Fischer ist Betreiberin des Fachportals Karriere-now sowie als selbstständige Journalistin und  PR-Redakteurin der Agentur Carolin Fischer Text & PR tätig. Zuvor hat sie im PR-Bereich der Versicherungskammer Bayern und als Journalistin bei der Süddeutschen Zeitung gearbeitet.

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