Negative BeeinflussungWie im Geschäftsalltag mit Manipulationen gearbeitet wird

Manipulationen können bewußt oder unbewußt ausgeführt werden. Sie haben aber immer ein Ziel: Für die eigenen Zwecke jemanden zu beeinflussen, dessen Leistung niederzumachen und Ängste zu schüren. Wenn Sie wissen, auf was Sie achten müssen, sind Sie bereits einen Schritt weiter.

1. Der Trick mit den Schwächen

Mit dieser Manipulationstechnik werden Ängste geschürt. Wenn Sie jemand auf eine vermeintliche Schwäche anspricht, möchte er Macht über Sie gewinnen. Beispielsweise sagt jemand im Berufsalltag zu Ihnen: „Ist Ihnen schon einmal aufgefallen: Sie zittern.“ Damit werden Sie auf eine Schwäche angesprochen, die für andere Tabu sein sollte. Antworten Sie schlagfertig: „Ja, dies ist ein familiärer Tremor.“ Somit haben Sie geschickt gekontert.

2. Der Trick mit den Vorschriften

Macht Ihnen jemand Vorschriften, kritisiert Ihre Arbeit offensichtlich und stellt seine eigene Arbeit in ein besseres, ja, absolutes Licht, lassen Sie sich nicht einschüchtern und verteidigen Sie Ihre Arbeit. Dies sind subjektive Wahrnehmungen, die unnötig Ängste schüren.

3. Der Trick mit den Komplimenten

Vorsicht ist auch bei Komplimenten in einem Gespräch geboten. Positive Sätze beeinflussen und werden oft nicht ohne Hintergedanken geäußert. Ihr Gesprächspartner hat ein bestimmtes Ziel vor Augen und möchte Sie dahingehend alles andere als negativ stimmen. Ein Satz wie: „Ihr Mantel passt sehr gut zu Ihren schönen, braunen Augen“, kann da schon verheerend sein.

4. Der Trick mit den Fragen

Sollte Ihnen jemand des öfteren Fragen stellen, seien Sie auf der Hut: Natürlich könnte es sein, dass er sich in ein bestimmtes Themengebiet einarbeiten und Know-How haben möchte. Andererseits wäre es auch leicht möglich, dass er Sie Bauchpinseln möchte, damit Sie sich kompetent und sicher fühlen. Er möchte bei Ihnen gut ankommen und stellt Ihnen daher die Fragen.

5. Der Trick mit der Zeit

Ihr Gesprächspartner sagt von Anfang an, er habe wenig Zeit, schaut permanent auf sein Handy bzw. seine Armbanduhr und gibt Ihnen zu verstehen: Sie sind nicht wichtig für ihn. Dies ist eine Diskriminierung Ihrer Person und Ihrer Arbeit und schürt oft auch Ängste. Seien Sie auch hier wachsam.

Über den Autor Carolin Fischer

Carolin Fischer ist Betreiberin des Fachportals Karriere-now sowie als selbstständige Journalistin und  PR-Redakteurin der Agentur Carolin Fischer Text & PR tätig. Zuvor hat sie im PR-Bereich der Versicherungskammer Bayern und als Journalistin bei der Süddeutschen Zeitung gearbeitet.

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