StudieDeutsche möchten mehr Kreativität in ihrem Job

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Vorgesetzte möchten, dass ihre Beschäftigten effizient arbeiten. Diese allerdings wünschen sich gleichzeitig mehr Kreativität. Foto: dreamstime.com

Daher kann die Mehrheit weniger kreative Leistung bringen als sie gern möchte. Die fehlende Förderung von Kreativität wird insbesondere in der Ausbildung vermisst: 84 Prozent der Deutschen finden, dass Schulen und Hochschulen zu viel Wert auf Auswendiglernen legen anstatt kreatives Querdenken zu fördern. Dies ergab jetzt die Studie „State of Create: 2016“ von Adobe.

Die Umfrage untersuchte in den USA, Großbritannien, Japan, Frankreich und Deutschland, welche Bedeutung Kreativität für Wirtschaft und Gesellschaft haben. Die Ergebnisse legen nahe, dass Beruf und Ausbildung nach wie vor von Effizienz statt von kreativen Problemlösungen und innovativen Denkansätzen geprägt werden. Im Vergleich zur Vorgänger-Studie von 2012 hat sich die Situation verschärft.

Das sagen die Deutschen: Die wichtigsten Erkenntnisse der Studie „State of Create: 2016“

  • Die Bedeutung von Kreativität in der Arbeitswelt steigt. Deutsche übernehmen mehr kreative Aufgaben im
    Wertschöpfungsprozess. So bezeichnen 57 Prozent der Befragten
    sich in diesem Sinne als Kreativ-Beschäftigte. Das sind 14
    Prozentpunkte mehr als 2012.
  • Weniger als ein Viertel der Befragten (24 Prozent) ist der
    Auffassung, das eigene kreative Potenzial ausschöpfen zu können.
    Auch wenn seit 2012 (damals waren es 15 Prozent) ein
    Positivtrend zu sehen ist, bleibt eine große Mehrheit, die mehr
    kreative Leistung bringen möchte als sie darf.
  • Das ist für sie umso bedauerlicher, da nach Ansicht von 83
    Prozent der Deutschen Kreativität einen wichtigen Beitrag zur
    Gesellschaft leistet. Vor vier Jahren sahen das nur 66 Prozent
    so.
  •  Außerdem sind 8 von 10 Deutsche (84 Prozent) überzeugt, dass
    Unternehmen, die Kreativität fördern, tendenziell zufriedenere
    Beschäftigte haben.
  •  Eine positive Wirkung sehen Deutsche auch in Bezug auf die
    Wirtschaftsleistung: 73 Prozent betrachten Kreativität als
    wertvollen Beitrag für die Wirtschaft (2012 bestätigten 67
    Prozent diese Aussage). Von den Befragten stimmen 80 Prozent
    damit überein, dass Kreativität ein Schlüssel für
    wirtschaftliches Wachstum ist.

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