Sich positiv verkaufenSelbstmarketing: Sich selbst als Marke begreifen und „bewerben“ bringt beruflichen Erfolg

Analysieren Sie Ihre Kernkompetenz und kommunizieren Sie sie nach außen. Foto: Pixabay.com

Wie betreibe ich Selbstmarketing bzw. wie kommuniziere ich meine Kernkompetenzen und vor allem meinen Nutzen kompakt und klar nach Außen – dem potentiellen nächsten Arbeitgeber oder auch nur dem nächsten Gesprächspartner, den ich auf eine Businessveranstaltung am Bistrotisch kennenlerne? Wer weiß, vielleicht steht mein nächster Chef vor mir. Dazu gibt es eine kleine Übung, mit der bei Vorträgen zum Thema „Selbst-MARKE-ting und Netzwerken“ das Publikum angeregt wird, sich Gedanken über seine Kernkompetenzen zu machen.

Es geht um die Attribute, von denen jeder möchte, dass sie vom Gegenüber wahrgenommen werden und von denen wir uns wünschen, dass dieser sich später noch daran erinnert. Anders ausgedrückt: Es geht darum, welche Kernkompetenzen Bestandteil der „Ich-Marke“ sind, d.h. Teil des Selbstmarketing. Denn sowohl in meinen Netzwerkgesprächen als auch in den Beratungen mit meinen Kunden ist deutlich zu spüren, wie schwer es fällt, diese eigenen Kompetenzen zu formulieren und anschließend klar zu kommunizieren.

Arbeiten Sie für Ihr Selbstmarketing Ihren Markenkern heraus

Aus der Markenwelt gibt es den Begriff Markenkern. Dieser umschreibt mit welchen Attributen einer Marke aufgeladen ist. Das gilt auch für das Personal Branding. Deshalb empfehle ich jedem, für sich selbst seine zwei bis drei Kernkompetenzen zu definieren und sich in der Einleitung eines Satzes „Ich bin Experte für …“ zu üben. Hilfreich bei diesem Prozess kann ein beruflicher Sparringspartner sein, den Sie um ein Feedback bitten, mit welchen Kompetenzen Sie denn bisher wahrgenommen werden. Vermeiden Sie dabei unbedingt klischeehafte Skills „… ich bin kommunikativ, teamorientiert und belastbar“. Es geht um die Business Skills: Die fachlichen Qualitäten.

Empfehlung: Nutzen Sie die nächsten Gelegenheiten, wenn Sie Visitenkarten austauschen, um neben Ihrem Namen und Ihrem Unternehmen auch die ein, zwei oder drei Kompetenzen mit dem Überreichen der Karte zu verbinden. Üben Sie sich im Aussprechen von wahrscheinlich etwas vollkommen Neuem. Nutzen Sie jede Gelegenheit, bis es Ihnen selbstverständlich von den Lippen kommt.

Über den Autor Christina Kock

Christina Kock gehört zu den führenden Karriere- und Outplacement-Beratern in Deutschland. Mit ihrer vielseitigen und analytischen Beratung arbeitet sie mit systematischer Selbstreflektion an neuen Perspektiven. Das führt zu klaren Positionierungen und eindeutiger Richtungsgebung. Als ehemalige Managerin mit eigener Karriere bis zum Vorstand ist sie für ihre Kunden eine versierte Sparringspartnerin auf Augenhöhe. Ihre Spezialität sind die Potentiale des verdeckten Arbeitsmarkt. www.dom-consulting.com  

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