Junge Arbeitnehmer10 Gründe für das Einstellen von Studenten

  1. Junge Angestellte oder Studenten sind in der Regel nicht nur mit den aktuellen Nachrichten vertraut, sondern auch mit Social Media. Es gibt mittlerweile immer mehr neue Branchen, die sich sehr schnell entwickeln und die deshalb auf solche Kenntnisse angewiesen sind.
  2. Ältere Menschen sind in der Regel nicht so flexibel, wie die Jugend. Allerdings ist diese Tugend wichtig, um in einem Unternehmen Fuß fassen zu können. Es gibt sehr viele Fälle, wo man beispielsweise bei einem bestimmten Aufgabengebiet auch andere Tätigkeiten übernehmen muss, die einem überhaupt nicht liegen oder die nicht speziell zum Job gehören. Ansonsten kann man Flexibilität auch trainieren.
  3. Die meisten Studenten sind froh, wenn sie sich neben dem Studium oder nach dem Abschluss Geld verdienen können. Mit jungen Arbeitnehmern kann man deshalb auch für den Anfang erst einmal ein etwas kleineres Gehalt ausmachen, wofür die meisten älteren und erfahrenen Bewerber sicherlich nicht arbeiten werden.
  4. Gerade die jungen Spezialisten haben noch sehr viele Ideen, von denen sich sicherlich einige davon in die Praxis umsetzen lassen, vor allem dann, wenn die Zielgruppe vom Unternehmen junge Menschen sind. Neue und frische Ideen sollten eigentlich in jedem Unternehmen mehr als willkommen sein.
  5. Selbstverständlich spielt in einem Unternehmen auch der zeitliche Faktor eine wichtige Rolle, denn wenn es um Überstunden geht, machen viele ältere Mitarbeiter schon aus familiären Gründen dabei einen Rückzieher. Junge Arbeitnehmer haben in der Regel etwas mehr Zeit und werden deshalb auch keine Einwände haben, wenn sie gelegentlich länger arbeiten müssen.
  6. Junge Menschen brauchen Bewegung. Sie werden also auch nichts dagegen haben, wenn sie Erledigungen außerhalb des Unternehmens tätigen müssen oder von einem Stockwerk in das andere geschickt werden.
  7. Es ist ganz klar, dass Studenten erst einmal ihre gelernten Fähigkeiten entwickeln müssen. Sie sind deshalb auch viel motivierter und bereit, auch wirklich hart dafür zu arbeiten.
  8. Ältere Menschen sind in der Regel nicht bereit, ein Risiko einzugehen. Im Berufsleben allerdings muss man öfters ein Risiko eingehen, um etwas zu gewinnen. Die Risikobereitschaft von jungen Arbeitnehmern ist deshalb auch viel höher, da sie im Prinzip nicht so viel zu verlieren haben, wie andere Mitarbeiter.
  9. Die ständig fortschreitende Technologie ist natürlich auch ein wichtiger Faktor, der von Unternehmern beachtet werden sollte. Gerade ältere Mitarbeiter tun sich oft sehr schwer, neue Softwareprogramme zu lernen oder mit neuen Geräten umzugehen. Junge Leute haben dagegen natürliche Fähigkeit für den Umgang von modernen Apparaten oder Anwendungen.
  10. Studenten integrieren sich in der Regel sehr gut in die Arbeitsatmosphäre und spornen vor allem auch die schon älteren Mitarbeiter an. Aus mehreren Studien geht hervor, dass altersgemischte Arbeitnehmer eine längere Beschäftigungsdauer aufweisen.

Fazit:

Sicherlich kann es durchaus auch seine Nachteile haben, junge Arbeitnehmer anzustellen. Aber eine Garantie für gute Leistung gibt es auch bei älteren und lang erfahrenen Spezialisten nicht, die meistens noch dazu eine fixe Vorstellung von ihrem Aufgabengebiet haben und sich deshalb auch in vielen Fällen nicht immer leicht an ihren Arbeitsplatz und den gewünschten Anforderungen anpassen können. Die meisten Studenten sind froh, überhaupt Arbeit zu bekommen und ihr erlerntes Fachwissen in die Praxis umzusetzen. Als Unternehmer hat man eine ausgezeichnete Gelegenheit, aus einem Studenten genau den richtigen und lang gesuchten Mitarbeiter zu formen, da junge Menschen von Haus auf viel anpassungsfähiger und flexibler sind.

Foto/Thumbnails: ©Alexas_Fotos/Pixabay.com

Über den Autor Sabine Gerber

Sabine Gerber ist Bloggerin und Content Managerin bei StudHilfe.de, die das Verfassen von Bachelor- und Hausarbeiten unterstützen. Sie ist verantwortlich für SMM, Content Strategy und Webdesign, beschäftigt sich mit neuen Technologien und schreibt darüber. studhilfe.de

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