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Carolin Fischer

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Deutsche Unternehmen stehen vor einer wachsenden Herausforderung: Ein Viertel der Beschäftigten erwägt innerhalb der nächsten zwölf Monate einen Jobwechsel. Haupttreiber sind fehlende Karriereperspektiven, während sich die kurzfristige Fluktuation zuletzt deutlich dynamischer entwickelt hat. Das Wichtigste auf einen Blick Deutschland entwickelt sich zunehmend zu einem globalen Hotspot für Mitarbeitendenfluktuation. Nach aktuellen Analysen von Culture Amp, die Plattform für Employee Experience, tragen deutsche Unternehmen eines der höchsten Risiken, dass Mitarbeitende kurzfristig kündigen. Gegenüber 2023 ist dieses Risiko…

Nur jeder fünfte Beschäftigte in Deutschland gibt an, Künstliche Intelligenz (KI) am Arbeitsplatz regelmäßig zu nutzen. Das zeigt eine neue Studie des ifo Instituts gemeinsam mit anderen Forschungseinrichtungen. Rund 64 Prozent haben KI bereits eingesetzt, die meisten nutzen sie jedoch nur gelegentlich. „Zudem wurde die KI-Hauptanwendung nur bei etwa einem Drittel der Nutzenden auch vom Unternehmen eingeführt – zwei Drittel nutzen Künstliche Intelligenz (KI) demnach also eigeninitiativ“, sagt Oliver Schlenker, stellvertretender Leiter des Ludwig Erhard…

Viele Unternehmen in Deutschland stellen ihr Recruiting 2026 stärker auf Quereinsteiger:innen um. Gleichzeitig steigt für Beschäftigte der Wunsch nach Jobsicherheit deutlich. KI verändert Aufgabenprofile – doch Berufe mit direktem Menschenkontakt bleiben gefragt. Das Wichtigste auf einen Blick Der Arbeitsmarkt bleibt in Bewegung: Unternehmen reagieren auf demografische Verschiebungen und richten ihre Personalsuche zunehmend auf Menschen aus, die aus anderen Berufsfeldern kommen. Das zeigt das „Hiring Trends Update“ von Stepstone, ergänzt um Auswertungen des Nutzerverhaltens auf der…

Ein Kollege braucht schnell eine Antwort, ein Großauftrag soll noch vor Jahresende reingeholt werden oder eine Kundin meldet sich mit einer kurzfristigen Bitte? Das sind für viele Menschen Gründe, trotz Weihnachtsfeiertagen oder -urlaub für den Job aktiv zu werden. Das Wichtigste auf einen Blick Zwar haben 71 % der Berufstätigen in dieser Zeit Urlaub, doch 43 % von ihnen sind in den freien Tagen trotzdem dienstlich erreichbar. Nur eine knappe Mehrheit von 54 % nutzt…

Im beruflichen Alltag entstehen Situationen, in denen ein regulärer Kündigungsweg nicht ausreicht. Manchmal entwickelt sich zum Beispiel ein Konflikt so gravierend, dass ein Beschäftigungsverhältnis nicht bis zum Ende der Kündigungsfrist aufrechterhalten wird. Für diese Fälle existiert die außerordentliche Kündigung. Sie dient als Instrument, um sich bei schwerwiegenden Vorfällen unmittelbar vom Arbeitsverhältnis zu lösen und gleichzeitig die arbeitsrechtlichen Vorgaben einzuhalten. Was die außerordentliche Kündigung ausmacht Die außerordentliche Kündigung unterscheidet sich signifikant von einer ordentlichen Kündigung. Wo…

Viele Studierende wünschen sich deutlich mehr fundiertes Wissen über Künstliche Intelligenz, doch sowohl Hochschulen als auch Unternehmen bieten bislang nur begrenzte Lern- und Einsatzmöglichkeiten. Die Folge sind Kompetenzlücken, die sich bis in den Arbeitsmarkt fortsetzen. Das Wichtigste auf einen Blick Nur 30 % der Befragten haben KI als festen Bestandteil im Studium Nur ein Drittel der befragten Studierenden hat KI fest im Studium verankert, während weitere Gruppen das Thema nur punktuell oder gar nicht erleben.…

Die Eigenkapitalquote zeigt, wie robust ein Unternehmen finanziert ist. Für Banken und Investoren ist sie ein zentrales Signal – für Ihr Unternehmen ein Frühwarnsystem. Was ist die Eigenkapitalquote? Sie misst den Anteil des Eigenkapitals am Gesamtkapital – und damit, wie unabhängig ein Unternehmen von Fremdkapital agiert (z. B. Krediten). Formel:Eigenkapitalquote = (Eigenkapital / Gesamtkapital) × 100 Eine hohe Quote steht für Stabilität und Unabhängigkeit; eine niedrige weist auf starke Fremdfinanzierung hin. Im Mittelstand lag sie…

Immer mehr Beschäftigte in Deutschland denken über einen beruflichen Neustart nach. Neue Daten zeigen, dass Entwicklung, Anerkennung und Sinn zunehmend über die Bindung an Arbeitgeber entscheiden – besonders im Mittelstand. Das Wichtigste auf einen Blick 68 % denken mindestens mehrmals pro Monat über einen Jobwechsel nach Trend seit 2021 steigend: 53 % → 64 % → 68 % 47 % wünschen sich mehr Entwicklungsmöglichkeiten Fehlendes Feedback und unklare Erwartungen prägen die Unzufriedenheit 23 % sehen keinen Sinn in ihrer Arbeit, bei…

Karriere NOW im Gespräch mit Miriam Engel, Führungskräftetrainerin und Gründerin der Managementberatung loyalworks®, zum Thema wie man Missstände unter Kollegen souverän anspricht. Für sie ist entscheidend: Ein Gespräch sollte ein Dialog sein, bei dem sich mindestens zwei Seiten dran beteiligen. Karriere NOW: Frau Engel, Sie sind Gründerin der Managementberatung loyalworks®. Erklären Sie unseren Lesern, warum heikle Ansprachen im Kollegium so oft scheitern? Miriam Engel: Wann immer wir in Kommunikation mit anderen treten, geht es ja…

Kaltakquise ist eine der anspruchsvollsten Formen der Neukundengewinnung. Wer sie strategisch und mit Einfühlvermögen für sein Gegenüber angeht, erschließt neue Zielgruppen und baut tragfähige Beziehungen auf. Worauf es ankommt im Überblick. Was ist Kaltakquise? Kaltakquise bedeutet die erste Kontaktaufnahme mit potenziellen Kunden, zu denen bislang keine Geschäftsbeziehung besteht. Dies kann z.B. telefonisch, per E-Mail oder im direkten Gespräch erfolgen. Ohne vorherige Einwilligung ist Kaltakquise im B2B grundsätzlich zulässig in Deutschland. Im B2C-Bereich gelten deutlich strengere…

Neue ZEW-Studie: Mütter verdienen im vierten Jahr nach der Geburt durchschnittlich fast 30.000 Euro weniger als gleichaltrige Frauen ohne Kinder – deutlich mehr als bislang geschätzt. Die Lücke wirkt langfristig auf Karriere und Rente. Das Wichtigste auf einen Blick Im 4. Jahr nach der Geburt fehlen Müttern Ø fast 30.000 Euro gegenüber kinderlosen Alterskohorten Frühere Schätzungen lagen bei rund 20.000 Euro – etwa 30 % zu niedrig Jüngere Erstgebärende (< 30) verpassen Lohnwachstum in der prägenden…

Berufliches Profiling vergleicht systematisch Kandidatenprofile mit Stellenanforderungen. Ziel: Fehlbesetzungen vermeiden, Auswahl beschleunigen, Produktivität steigern. Was es umfasst – und worauf Unternehmen achten sollten. Das Wichtigste auf einen Blick Profiling gleicht Kandidaten- und Stellenprofil systematisch ab Erfasst Wissen, Ressourcen, kognitive Fähigkeiten, Motivation, Verhaltensstärken Fokus auf Prognosefragen: Können, Wollen, Wie der Arbeitsausführung Ziel: Fehlbesetzungen reduzieren, Produktivität erhöhen, Auswahlprozess optimieren Für Bewerbende: Stärken kennen, Profil schärfen, Strategie entwickeln Hebel: Kontinuierliches Lernen und Anpassung persönlicher Rahmenbedingungen Als Berufliches Profiling…

Die Amortisation zeigt, ab welchem Zeitpunkt sich eine Investition wirtschaftlich trägt. Wer die Amortisationszeit kennt, entscheidet über Anschaffungen, Projekte oder Geschäftsmodelle nicht aus dem Bauch heraus, sondern auf solider Zahlenbasis – und steuert Budget und Risiko entsprechend. Was bedeutet Amortisation? Amortisation bezeichnet den Zeitraum, in dem sich eine Investition durch erzielte Erträge oder Einsparungen wieder auszahlt. Ab dem Break-even-Point erwirtschaftet sie Gewinn. Die Formel der statischen Amortisationsrechnung lautet:Amortisationszeit = Investitionskosten / jährlicher Rückfluss (Gewinn +…

Drei von vier Arbeitgebern wollen Bewerbende künftig vorrangig nach tatsächlichen Fähigkeiten bewerten. Zugleich fällt es vielen Unternehmen schwer, passende Kompetenzen zu finden – mit Folgen für Zufriedenheit und Wechselbereitschaft in der Belegschaft. Das Wichtigste auf einen Blick 77 % richten Auswahlprozesse stärker auf tatsächliche Fähigkeiten aus 87 % finden es herausfordernd, passende Kompetenzen zu rekrutieren 43 % verlangen weiterhin formale Nachweise für alle Positionen 44 % unzufrieden mit Fähigkeitseinsatz; 68 % denken mehrfach im Monat an Wechsel IT: 38 % verzichten…

Die AIDA-Formel zählt zu den ältesten – und zugleich wirksamsten – Modellen im Marketing. Wer ihre Logik beherrscht, strukturiert Botschaften klar und führt Interessent:innen Schritt für Schritt vom ersten Interesse bis zur Entscheidung. Was ist die AIDA-Formel? AIDA steht für die vier Phasen eines erfolgreichen Werbeprozesses. Um die Logik des Modells schnell zu erfassen, hilft ein Blick auf die einzelnen Schritte und ihre Funktion in der Customer Journey: Entwickelt wurde das Modell 1898 vom US-Werbemanager…

Umsatzsteigerung ist kein Zufallsprodukt, sondern das Ergebnis gezielter Maßnahmen in Vertrieb, Marketing und Kundenbindung. Wer seine Umsatzpotenziale systematisch analysiert und optimiert, sichert sich nachhaltiges Wachstum. Das Wichtigste auf einen Blick Bestandskunden heben: Reaktivieren, Loyalty, Cross-/Upselling – +5 % Bindung ⇒ +25–95 % Gewinn. Neukunden mit System: Content/SEO, Social Selling, Partner & Empfehlungen – sauber auf Zielgruppe/Kanal ausgerichtet. Preis führt Wert: Wertbasiert bepreisen, Mehrwert begründen, Rabatte nur dosiert. Vertrieb digital & KPI-getrieben: Controlling, Schulung, CRM/Automation – +10–20 % Umsatz…

Warum Auszeiten vom Job heute kein Makel mehr sind, sondern Reife, Fokus und Lernkurven zeigen, erklärt Jan-Niklas Hustedt, Geschäftsführer der Sparkassen-Personalberatung GmbH, im Karriere NOW-Interview . Er gibt konkrete Formulierungen für den Lebenslauf, skizziert Fragen zur Selbstreflexion und zeigt Impulse für HR-Teams auf. Karriere NOW: Herr Hustedt, Sie sind Geschäftsführer der Sparkassen-Personalberatung GmbH und kennen sich im Bewerbermarkt gut aus. Wie haben sich Ihre Bewertungskriterien für „Career Gaps“ in den letzten Jahren verändert und warum?…

Testimonials sind authentische Markenbotschafter und wirken wie ein Vertrauensbooster: Als echte Stimmen schaffen sie Nähe, stützen Kaufentscheidungen und helfen Marken, sich im Wettbewerb abzuheben. Was ist ein Testimonial? Ein Testimonial ist jede Person, die öffentlich eine positive Empfehlung für ein Produkt, eine Dienstleistung oder ein Unternehmen abgibt – vom prominenten Gesicht über die Expertin bis zur überzeugten Kundin. Marketingplattformen wie HubSpot ordnen Testimonials zu den wirksamsten Werbeformen ein. Der Grund: Sie nutzen das Prinzip der…

Ab 2026 greift die EU-Richtlinie zur Gehaltstransparenz: Gehaltsangaben sollen bereits im Bewerbungsprozess erfolgen, Kriterien regelmäßig offengelegt werden und bei Lohndiskriminierung trägt der Arbeitgeber die Beweislast. Das verändert Recruiting und Arbeitgebermarke. Das Wichtigste auf einen Blick EU-Richtlinie ab 2026: Gehaltsangaben & Offenlegungspflichten werden Pflicht Beweislast bei Lohndiskriminierung wechselt auf Arbeitgeber; Sanktionen möglich 76 %: Vergütungsinfos entscheiden über Job-Interesse; 50 % verzichten ohne Angabe 86 % bewerten transparente Anzeigen positiv; 82 % befürworten Gehaltsoffenheit EntgTranspG seit 2017; EU-Richtlinie verschärft Anforderungen Neue…

Homeoffice bleibt: Seit 2023 bieten rund 20 % der Stellenanzeigen Remote-Optionen – besonders in Finanz-, IT- und Immobilienbranchen, vor allem in Großstädten. Von einer Rückkehrpflicht keine Spur. Das Wichtigste auf einen Blick Seit 2023 stabil bei rund 20 % der Jobanzeigen (2019: <5 %) Hj1/2025 Top-Branchen: Finanz/Versicherung 42 %, IuK 33 %, Immobilien 31,3 % Top-Städte: Köln 35,8 %, Stuttgart 34,9 %, Düsseldorf 34,8 % Kein Hinweis auf „Rückkehr ins Büro“-Trend Eine Auswertung von Forschenden am ifo Institut und der Stanford Universität zeigt:…

Outsourcing ist längst kein reines Kostensenkungsinstrument mehr. Wer mit seinem Unternehmen Aufgaben gezielt an externe Dienstleister auslagert, gewinnt Flexibilität, erhöht seine Effizienz und kann sich stärker auf seine Kernkompetenzen konzentrieren. Was ist Outsourcing? Outsourcing beschreibt die Auslagerung von Unternehmensaufgaben an externe Spezialisten. Dabei kann es sich um komplette Geschäftsprozesse (Business Process Outsourcing) oder einzelne Aufgabenbereiche (Outtasking) handeln. Laut einer Definition der IHK liegt der Fokus beim Outsourcing darauf, Ressourcen effizienter einzusetzen und Flexibilität zu gewinnen,…

48 % der befragten Freelancer erwägen einen Umzug ins Ausland. Gründe sind u. a. Lebensqualität, Steuern und weniger Bürokratie. Besonders kritisch: Ein Großteil der Auswanderungswilligen arbeitet mit KI – Know-how für Deutschland steht auf dem Spiel. Das Wichtigste auf einen Blick KennzahlWertDenken ans Auswandern48 %Bereits ausgewandert / planen konkret9 % / 8 %„Auswandern kommt nicht infrage“35 % (2024: 22 %)KI-Nutzung (gesamt / auswanderungsbereit)77 % / 93 %Arbeiten (teilweise) für deutsche Kunden77 % Trendbild: Hohe Auswanderungsbereitschaft…

Stakeholder prägen Erfolg oder Misserfolg eines Unternehmens – oft leiser, aber nachhaltiger als jede Kampagne. Wer Erwartungen früh kennt, priorisiert und die relevanten Gruppen gezielt einbindet, gewinnt Rückhalt, entschärft Konflikte und baut echte Wettbewerbsvorteile auf. Was sind Stakeholder? Als Stakeholder (= Interessensgruppen) gelten alle Personen und Gruppen, die legitime Ansprüche an ein Unternehmen haben oder von dessen Handeln betroffen sind: intern etwa Mitarbeitende, extern Kund:innen, Lieferanten, Investoren, Behörden und die Öffentlichkeit. Anders als Shareholder, die…

Benchmarking ist mehr als ein kurzer Blick zur Konkurrenz. Wer Best Practices strukturiert analysiert und daraus gezielt Verbesserungen ableitet, verschlankt Prozesse, steigert die Effizienz – und sichert sich dauerhaft Vorteile im Wettbewerb. Was ist Benchmarking? Beim Benchmarking werden eigene Produkte, Prozesse oder Strategien laufend mit Branchenbesten oder etablierten Standards verglichen. Ziel: Schwachstellen klar benennen – und mit bewährten Methoden aus dem Markt gezielt beheben. Wie wirksam das ist, belegen Auswertungen der APQC-Benchmarking-Datenbank: Unternehmen, die sich…

Der Deckungsbeitrag ist eine der wichtigsten Kennzahlen für Unternehmer:innen, Selbstständige und Entscheider. Er zeigt, welche Produkte wirklich zum Unternehmenserfolg beitragen – und bildet die Basis für fundierte Preis- und Investitionsentscheidungen. Was ist der Deckungsbeitrag? Der Deckungsbeitrag (DB) zeigt, wie viel ein Produkt oder eine Dienstleistung zur Deckung der Fixkosten beiträgt. Er ergibt sich schlicht aus: Umsatz minus variable Kosten. Was übrig bleibt, finanziert die Fixkosten – und danach den Gewinn. Formel: Deckungsbeitrag = Verkaufserlös –…

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